Transportbranche

Bild: Philip Kaiser, 11 Jahre, MS Bramberg am Wildkogel

Betriebstreue durch Vorsorge…

die mit jedem Kilometer wächst

Es passiert ständig: Mitarbeiter werden abgeworben. Für jene, die bereits vor 2003 in das Unternehmen eingetreten sind, gilt die „Abfertigung alt“: bis zu 12 Monatsbezüge Abfertigungsanspruch und dessen Verlust bei Selbstkündigung. Durch das neue Abfertigungsrecht wurde die Mobilität der Mitarbeiter erhöht.

Was lange als positiv bewertet wurde, erweist sich jetzt als massives Problem. Mehr Lohn zu zahlen schützt vor Abwerbung nur kurzfristig. Unsere Lösung: Betriebstreue durch Vorsorge.

Je nach Kilometerleistung empfehlen wir ca. 3 Cent pro gefahrenen Kilometer. Es sollte am Ende des Jahres aber ein 15. Gehalt heraus kommen. Die Kilometer haben eine große emotionale Wirkung. Beim Fahren tickt Kilometer für Kilometer der Vorsorgezähler. Das motiviert. Sollte eine Erfassung der Kilometer nicht möglich sein, dann einfach den Treuebonus vorgeben. 

Die einzige Voraussetzung die Ihr Mitarbeiter erfüllen muss: er muss in Österreich steuerpflichtig sein.

Lesen Sie unsere aktuelle Broschüre zum Thema.

 

  Wie geht das?

1.  Sie legen das Geld in den Vorsorgetopf des Mitarbeiters.

2.  Bleibt der Mitarbeiter, erhält er eine ordentliche Firmenpension.

3.  Geht der Mitarbeiter in den ersten drei Jahren, gehört der Topf wieder Ihnen.
     Geht er nach den ersten drei Jahren, erhält der Mitarbeiter die Hälfte, 
     der Rest gehört wieder Ihnen.

Ein Beispiel:

LKW Fahrer, 30 Jahre, angenommenes Pensionsalter 65

JahrCent pro Kmgefahrene Km pro JahrTreueprämie in die VorsorgeSumme der bezahlten Prämien3)Mindestanspruch AN bei Austritt3)Bei AN-Kündigung Betrag für das Unternehmen 4)
13,00100.0003.0003.000-3.000
23,0995.0002.9365.936-5.936
33,18105.0003.3429.277-9.277
43,28110.0003.60612.8831.16011.724
53,3890.0003.03915.9221.43314.489
63,48100.0003.47819.4001.78517.615
73,58100.0003.58222.9822.12620.856
83,69100.0003.69026.6722.48024.191
93,80100.0003.80030.4722.95627.516
103,91100.0003.91434.3863.47330.913

Nach 3 Jahren trennen sich die Wege und der Mitarbeiter scheidet aus. Das angesparte Kapital fließt nun zur Gänze zurück ins Unternehmen.

Nach 6 Jahren hat der Mitarbeiter in seinem Pensionstopf EUR 19.400,–.

Bleibt der Mitarbeiter bis zur Pension, erhält dieser eine einmalige Abfindung in der Höhe von Brutto EUR 255.000,00 1) oder lebenslang 14mal jährlich eine Pension von Brutto EUR 710,00 1)2). Darauf wird er nicht verzichten, auch wenn er bei einem anderen Arbeitgeber um einige Hundert EUR im Monat mehr verdient. Stammpersonal schützen.

Wichtige Hinweise:

Ziel dieser Vorsorge ist Betriebstreue zu belohnen und Mitarbeiter länger im Unternehmen zu halten. Dafür löst das Unternehmen das Pensionsproblem. Bei der Berechnung wurde eine Steigerung der Beiträge von 3% p.a. angenommen. Sämtliche Leistungen sind bei Leistungsanspruch zu versteuern. Auch die einmaligen Auszahlungen bei Austritt.

1) Diese Werte beinhalten Gewinnanteile. Da die in den künftigen Jahren erzielbaren Überschussanteile nicht vorausgesehen werden können, beruhen Zahlenangaben über den Ablaufgewinn auf Berechnungen, denen die gegenwärtigen Verhältnisse zugrunde liegen. Die Angaben sind daher ohne Gewähr.
2) Die lebenslange garantierte Rente wird mindestens 25 Jahre lang ausbezahlt. Die Rente steigert sich derzeit um 0,5% p.a.. Diese Steigerung ist gewinnabhängig und nicht garantiert.
3) Bei AN-Kündigung steht dem Mitarbeiter der Mindestanspruch zu. Eine Besserstellung ist möglich und auch sinnvoll. Z.B. nach 3 Jahren bis zum 10. Jahr 25% vom vorhandenen Kapital. Ab 10. Dienstjahr 50% und ab 55. Lebensjahr 100%.
4) Der Kapitalstand wird als Summe der geleisteten Beiträge dargestellt. Vom Beitrag werden die Versicherungssteuer sowie die Verwaltungskosten vom Versicherer abgezogen. Die verbleibenden Beiträge werden verzinst und als Gewinnbeteiligung dem Vertrag gutgeschrieben. In den ersten Jahren liegt der Kapitalstand unter der Summe der einbezahlten Prämien. Je nach Alter variieren diese Werte.